MFH "Am Brunna", Trimmis

Wie ein abgebrochenes Stück Fels, beinahe zufällig und dennoch präzise gesetzt
Richard Vögele
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Sonnige Lage im Oberdorf von Trimmis

Die vielen Brunnen, welche wir in Trimmis entdeckten, inspirierten uns zu diesem Projektnamen. Jeder verbirgt seine Geschichte, so auch die Gebäude, welche auf den beiden Parzellen standen. Der Respekt vor deren Geschichte und die Integration in den bestehenden Raum standen bei der Gestaltung der Gebäude im Vordergrund. Wasser und Holz - beides sind natürliche Materialien, so natürlich wie unsere Eigentumswohnungen. Die Gebäude sind optimal gedämmt, die Nebenkosten gering; der Unterhalt wird auf ein Minimum beschränkt.

Das obere Gebäude wurde von Roberto Manzella entworfen. Durch die Nutzung des Hofstattrechts in Kombination mit der Regelbauweise entstand ein Gebäude, welches  bezüglich des Volumens dem bisherigen Gebäude entspricht. Durch die Vorgabe des Tiefbauamtes Graubünden, den Strassenabstand zu erhöhen, verschiebt sich der Giebel gegen Süden. Wie beim alten Schulgebäude ist die Fassade klar strukturiert.
 

Das untere Gebäude entwarf Richard Vögele. „Wie ein abgebrochenes Stück Fels, beinahe zufällig und dennoch präzise gesetzt, fügt sich der Gebäudekörper harmonisch in den gewachsenen Raum. Die Grundrissform ist das Ergebnis einer völlig unregelmässig verlaufenden Baulinie entlang der Strasse und dem Versuch, Aussicht und Sonneneinstrahlung der umliegenden Häuser so wenig wie möglich zu beeinträchtigen...“ (Richard Vögele, archinova.ch).